Auf natürliche Art Milben, Motten und Co. vom Einzug abhalten :)

Heute wieder mal ein kleiner „Lehrbeitrag“ und zwar geht es darum, wie man auf natürliche Art Milben, Motten und Co. vom Einzug abhalten kann.

Also sehr empfehlenswert ist es, immer kleine Bündelchen mit gewissen Kräutern aufzuhängen, die durch ihre ätherischen Öle Lästlinge und Parasiten fern halten…natürlich nur dann, wenn man sie nicht schon mit Zukäufen oder Neuaufnahmen am Vogel eingeschleppt hat.

Diese Bündelchen können auch in größerer Menge aufgehangen werden und diese Pflanzen sind auch in keinster Weise schädlich und die Vögelchen können diese auch benagen.

Sehr gut sind z.B. Waldmeister, Thymian, Salbei, Lavendel, und stark duftende Pfefferminze.
Die Kräuterbündelchen kann man monatelang hängen lassen, denn die ätherischen Öle halten sich fast ein Jahr im getrockneten Kraut.

Früher wurden solche Bündelchen auch in Kleiderschränke gehangen um Motten fern zu halten, vielleicht erinnert manch einer sich noch daran. Ich mache es immer noch so.

Weiterhin empfehle ich, unter den Vogelsand Anis zu mischen. Ich selbst streue immer noch extra Anissamen über den Sand.

Das alles ist nicht nur eine natürliche Abwehr gegen ungebetene Gäste sondern es duftet auch noch herrlich und einen besseren Raumerfrischer gibt es nicht.

Hier jetzt noch ein paar Fotos, die ich mit freundlicher Empfehlung von Elke Grasmann verwenden darf. (Elke Grasmann hat auch in ihrer FB-Gruppe „Agaporniden Ernährung, Futterpflanzen, Haltung“ darüber berichtet).

 Lavendel

Thymian

Pfefferminze

Salbei und Waldmeister

 

Neuer Speiseplan für meine Buntspatzen :)

Da es Futtermittel Jehl leider nicht mehr gibt, kaufe ich nun meine Futtermischungen bei Birds and more Hungenberg und meine Spatzen und ich sind durchaus sehr zufrieden. :)

Ich verwöhne ja meine Spatzen kulinarisch vom feinsten und sie bekommen auch jeden Tag eine andere Futtermischung.

So, jetzt mal hier unser derzeitiger Speise-Wochen-Pan:

Montag:  Wie in der Prärie
Zusammensetzung: Spitzsaat, Rispenhirse (Silber, Plata, Gelbe, Grüne, Rote), Japanhirse, Borstenhirse (Manna, Senegal), Grassamen (Knaul, Schwingel, Weidel), Haferkerne, Fenchelsamen, Kiefernsamen, Lavendelblüten.

Dienstag:  Premium
Zusammensetzung:
25% Spitzsaat
32% Rispenhirse (Silber, Plata, Gelbe, Grüne, Rote)
7,8% Japanhirse
14% Borstenhirse (Manna, Senegal, Mohair)
15% Grassamen (Knaul, Schwingel, Weidel)
2% gelbe Rispenhirse geschält
1% Salatsamen weiss
1% Fonio
1% Kleesamen
1% Amaranthsamen
0,1% Thymian gerebelt
0,1% Oregano gerebelt

Mittwoch:  Grasland
Zusammensetzung: 9 verschiedenen Hirsesorten(68%), Spitzsaat(19,8%), Haferkerne(3%), Samen von Knöterichgewächsen und Wegerich(2,2%), Weidelgras, Raygras, Schwingelgras, Knaulgras, Wiesenlieschgras und Rispengrassamen(insgesamt 7% Grassämereien).

Donnerstag:  Multi-Traum 
Zusammensetzung:
24% Spitzsaat
54,5 Rispenhirse (Silber, Plata, Gelbe, Grüne, Rote)
5% Japanhirse
5,1% Borstenhirse (Manna, Senegal, Mohair)
6% Grassamen (Knaul, Schwingel, Weidel)
2% Nackthafer
0,5% Spinatsamen
0,5% Petersiliensamen
0,1% Kräutermix
0,1% Thymian gerebelt
0,2% Petersilienkraut
0,2% Vogelmierekraut
0,2% Fenchelsamen
0,2% Zichoriesamen
0,2% Leinsamen
0,2% Chiasamen
0,2% Gold of Pleasure
0,2% Kleesamen
0,2% Buchweizen geschält
0,2% Pastinaksamen
0,2% Amaranthsamen
Der Anteil an ölreichen Sämereien ist auf 1,5% beschränkt und liegt schwerpunktmäßig bei solchen Saaten die aufgrund von Polysacchariden als Schleimstoffe eine verdauungsunterstützende Wirkung besitzen.
Dies macht in Verbindung mit Oregano und Thymian in der Kräutermischung durchaus Sinn bei Gefahr oder Vorbeugung von Macrorhabdus o..

Freitag:  Auslese
Zusammensetzung:
19% Spitzsaat
22% Rispenhirse (Silber, Plata, Gelbe, Grüne, Rote)
8% Japanhirse
36% Borstenhirse (Manna, Senegal, Mohair)
12% Grassamen (Knaul, Schwingel, Weidel)
1% Salatsamen weiss
2% Haferkerne gebrochen

Samstag:  Wie in der Pampa
Zusammensetzung: Spitzsaat, Rispenhirse (Silber, Plata, Gelbe, Grüne, Rote), Japanhirse, Borstenhirse, Grassamen (Knaul, Schwingel, Weidel), Haferkerne, Mariendistelsamen, Kamilleblüten, Thymian gerebelt.

Sonntag:  Kräuterapotheke von Rico´s
30 versch. Saaten, Wildsamen, Kräuter und Beeren Glanz, Silberhirse, gelbe Hirse, Japanhirse, Haferkerne, Moharhirse, Senegalhirse rot, Senegalhirse gelb, rote Hirse, Finch panicum, Nigersaat, Quinoa, Amaranth, Alfalfa, Glanz entspelzt, Leinsaat, Rübsen, Nachtkerze, Grassamen, Spinatsamen, Radieschensamen, Buchweizen, Kardi, Kiefernsaat, Mohnsamen, zusätzlich Berberitze, Sanddorn, Vogelmiere, Brennesselkraut, Hirtentäschelkraut, Löwenzahnkraut, Schafgarbenkraut, echte Kamillenblüten, Gänseblümchen, Süßholzraspel

In extra Schälchen bekommen die Spatzen noch folgende Blüten- und Kräutermischungen:

Wellensittich Blütenmix mit Kräutern
Zusammensetzung: Heublumenblüten, Borstenhirse-Mix, Lavendelblüten, Kamilleblüten, Holunderblüten, Mädesüßblüten, Beifußkraut, Hirtentäschelkraut, Löwenzahnkraut, Löwenzahnwurzel, Oreganokraut, Brennesselkraut, Petersilienkraut, Sauerampferkraut, Schafgarbenkraut, Spitzwegerichkraut, Vogelmierekraut, Feldsalatsamen.

Sittich Gemüsemix mit Kräutern 
Zusammensetzung: Paprika rot, Paprika grün, Möhrenstückchen, Rote Beete Stückchen, Selleriestengel, Petersilienstengel, Buchweizen geschält, Melonenkerne, Radieschensamen, Mariendistelsamen, Hagebuttenkerne.

Desweiteren in extra Schälchen auch noch Knaulgras, Pagima Green, Foniopaddy.

Frisch füttere ich diverse Kräuter, wie Vogelmiere, Thymian, Basilikum, Oregano.
Den Sommer über gibt es auch häufig frische halbreife Gräser und Hühnerhirse, aber auch mal Getreide wie Hafer, Gerste, Roggen und Weizen.
Im Winter gebe ich Hafer- und Weizenähren getrocknet, auch mal getrocknete Knaulgrasähren.

 

 

 

Besuch beim Welliflüsterer Gerd…und die Folgen :)

Steve und ich hatten uns Anfang Juni ganz spontan entschieden, zum Welliflüsterer Gerd nach Moormerland/Ostfriesland zu fahren und wir haben kurzerhand einen Flug von München nach Bremen für den 02. und 03. Juni gebucht.

Der Grund war u.a. diese kleine Etwas hier, denn ich hatte mich spontan in diese kleine Henne verliebt und sie auch bei Gerd gleich reserviert:

Zudem sah ich besuch bei Gerd auch als super Gelegenheit, endlich mal Ute, die ich schon länger aus unserem Forum kenne, persönlich kennen zu lernen und rief sie kurzerhand an, ob ein Treffen möglich wäre. Und juchuu…Ute hatte für Freitag Zeit und ich freute mich so noch mehr auf unseren Trip.

So machten Steve und ich uns am Freitag den 02. Juni am frühen Morgen schon auf den Weg zum Flughafen und stiegen in unseren Flieger, der uns in nicht mal einer Stunde von München nach Bremen brachte. Dort angekommen haben wir uns Bremen noch ein bisschen angesehen, gemütlich gefrühstückt und uns dann am Nachmittag zum Hauptbahnhof Bremen begeben, wo es mit dem Zug weiter nach Leer/Ostfriesland ging.  Der Zug war brechend voll und wir mussten die 1 1/2 Stunden Fahrt leider stehen, aber das tat unserer Vorfreude keinen Abbruch.

Gerd hat uns dann vom Bahnhof Leer abgeholt und in Moormerland angekommen uns dann gleich seiner Frau Brigitte vorgestellt und wir waren uns alle auf Anhieb mehr als sympathisch. Gerd und seine Frau haben in ihrem Haus auch eine wunderschöne Ferienwohnung, in der Steve und ich übernachten durften, also alles war einfach perfekt.

Die Freude war groß, als dann zuerst Ute eintraf, mit der es war, als ob wir uns schon immer kennen würden. So was von sympathisch und sowas von herzlich, einfach ein Traum.
Und dann gleich noch eine liebe Überraschung, denn auch Kerstin, von der ich meine Swee´Pea habe, kam spontan angereist und auch noch Anja, die ich ebenfalls aus dem Forum kenne.
So wurde aus unserem Besuch bei Gerd kurzerhand ein kleines Wellitreffen.
Bei Kaffee, Keksen und Sekt (alkoholfrei  für die Fahrer), der liebevollen Gastfreundlichkeit von Brigitte und Gerd und einem sonnigen Nachmittag fühlten wir uns wie in einer großen Familie und unter guten Freunden.

Natürlich war das Hauptthema Wellis und endlich durften wir auch Gerds Volieren in Natura sehen, die wir bisher ja nur von seinen Fotos und Filmen von seiner Homepage kannten.
Ich kann nur sagen, ein unvergessliches Erlebnis.

Abends waren wir dann noch schön Essen in Gerds Stammrestaurant …sehr gutes Essen, sehr schöne Gespräche, einfach alles perfekt.

Am Samstag Morgen waren wir dann mit Anja noch gemütlich Frühstücken und Anja hat uns dann am Mittag auch nach Leer zum Bahnhof gefahren. Auf der Rückfahrt nach Bremen war der Zug fast leer und wir hatten eine sehr gemütliche Fahrt.
Leider hatte aber unser Flieger dann wegen Gewitterwarnung 1 1/2 Stunden Verspätung, aber letztendlich kamen wir wohlbehalten wieder in München an, wo uns mein Bruder dann vom Flughafen abholte.

Aber das ist noch nicht das Ende der Geschichte, denn wir sind erst mal ohne Welli heim geflogen, da wir uns ehrlich nicht getrauten, das Vögelchen mit ins Flugzeug zu nehmen. (Erlaubt sind ja nur Hunde und Katzen).  Und unsere Entscheidung war auf jeden Fall richtig, denn wir wurden am Flughafen Bremen richtig gefilzt, weil es gerade eine Terrorwarnung gab.

Aber das heißt nicht, dass wir uns nicht bei Gerd entschieden hätten.  Aber der Reihe nach…
Denn während ich immer noch in die kleine Henne verliebt war, hatte es Steve und mir auch ein zuckersüßer Rainbowhahn angetan, bzw. Steve auch noch ein kleiner weißer Hahn (Schwarzauge).
Nach langem hin und her, entschieden wir uns aber dann für den kleinen Rainbowhahn.

Und er bekam auch gleich einen Namen. Er heißt Stevie. 

 Aber dem nicht genug…denn gleich am nächsten Morgen habe ich Gerd angerufen, dass wir die ursprünglich reservierte kleine Henne Miss Elli trotzdem noch nehmen werden. 

Hier nochmal die beiden Süßen im Film:

Ich kann nur sagen, Gerd hat einfach wunderbare Wellis und sich nach einem Besuch bei ihm zu entscheiden, ist alles andere als einfach…denn man möchte am liebsten alle nehmen. 
Auch für Steve war es ein unvergessliches Erlebnis und wir bereuen unsere Reise nicht eine Minute. 

Die beiden Kleinen sind dann am Mittwoch, den 07. Juni bei uns eingezogen, sie kamen per Tiertransport…und wir haben unsere Entscheidung noch nicht eine Sekunde bereut.

 

Kleine Gräserkunde und mehr…

Hier mal eine Zusammenfassung der gängigsten Gräser:

Gräser im Vergleich : von links nach rechts:
1. Knaulgras (Dactylis glomerata)
2. Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
3. Rotschwingel (Festuca rubra rubra)
4. Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
5. Weidelgras (Lolium …)
6. Weidetrespe (Bromus stamineus)

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Knaulgras – Knäuelgras:

Man zählt Knaulgräser zu den Rispengräsern. Sie sind häufig auf Wiesen und in Wäldern anzutreffen. Die Gräser blühen von Mai bis Juli und erreichen Wuchshöhen von bis zu 120cm. Die Rispe formt einen dreieckigen Umriss.
Die Pflanze ist in Europa und Westasien weit verbreitet. Vor allem die Wiesenart kommt mittlerweile weltweit vor. Man findet Knaulgräser auf Wiesen, an Wegrändern, Ruderalstellen und an Waldrändern
Erntezeit: Juni bis August
Verfüttern kann man das Knaulgras halbreif und natürlich reif.
Alle Pflanzenteile sind unbedenklich und dürfen in größerer Menge verfüttert werden.

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Wiesen-Lieschgras: 

Das Wiesen-Lieschgras wächst in ausdauernden lockeren Horsten, wird 30 bis 100 cm hoch und gehört zur Familie der Süßgraser. Der walzenförmige dichte Blütenstand ist 5 – 20 cm lang, 5 – 10 mm breit und mit stiefelzieherartig geformten kleinen Ährchen versehen. Der Blütenstand ist meist aufrecht, grau-bis blaugrün. Die Blätter sind hellgrün, rau und 3 – 8 mm breit.
Das Wiesen-Lieschgras kommt sehr häufig vom Tiefland bis ins Gebirge auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern und in Wäldern vor. Es bevorzugt nährstoffreiche, mäßig feuchte, mittelschwere bis schwere Böden.
Erntezeit: Juni bis September
Alle Pflanzenteile sind unbedenklich und dürfen in größerer Menge verfüttert werden.

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Rotschwingel:

Rotschwingel wird gerne von den Wellensittichen angenommen. Es ist in unseren Breiten im Frühjahr und Sommer in der Natur zu finden.

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Wiesenfuchsschwanz: 

Der Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) blüht in Mitteleuropa von Mai bis Juli. Reife Samen kann man von Juni bis August ernten. Die Größe der Pflanze beträgt zwischen 30 und 100 Zentimeter, manchmal wird sie sogar noch größer. In der Blütezeit hängen bräunliche Pollenfäden an den Ähren. Dieser Tatsache hat das Wiesen-Fuchsschwanzgras seinen Namen zu verdanken.
Blühend und halbreif mögen viele kleine Ziervögel dieses Gras sehr gern, reife Samen werden hingegen meist nicht ganz so gern gefressen.

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Deutsches Weidelgras: 

Das Deutsche Weidelgras (Lolium perenne) blüht in Mitteleuropa von Mai bis Oktober, die reifen Samen kann man von Juni bis November sammeln.
Wellensittiche und viele andere Ziervögel mögen die Samen dieses Grases am liebsten im halbreifen Stadium.
Die Stängel dieser Grasart werden zwischen 30 und 60 Zentimeter lang und die Samen sind wechselständig angeordnet, also versetzt zu einander je links und rechts. Zu finden ist das Deutsche Weidelgras auf Wiesen und an Rändern von Wegen, es trägt auch den Namen Englisches Raygras.