Kleine Gräserkunde und mehr…

Hier mal eine Zusammenfassung der gängigsten Gräser:

Gräser im Vergleich : von links nach rechts:
1. Knaulgras (Dactylis glomerata)
2. Wiesen-Lieschgras (Phleum pratense)
3. Rotschwingel (Festuca rubra rubra)
4. Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis)
5. Weidelgras (Lolium …)
6. Weidetrespe (Bromus stamineus)

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Knaulgras – Knäuelgras:

Man zählt Knaulgräser zu den Rispengräsern. Sie sind häufig auf Wiesen und in Wäldern anzutreffen. Die Gräser blühen von Mai bis Juli und erreichen Wuchshöhen von bis zu 120cm. Die Rispe formt einen dreieckigen Umriss.
Die Pflanze ist in Europa und Westasien weit verbreitet. Vor allem die Wiesenart kommt mittlerweile weltweit vor. Man findet Knaulgräser auf Wiesen, an Wegrändern, Ruderalstellen und an Waldrändern
Erntezeit: Juni bis August
Verfüttern kann man das Knaulgras halbreif und natürlich reif.
Alle Pflanzenteile sind unbedenklich und dürfen in größerer Menge verfüttert werden.

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Wiesen-Lieschgras: 

Das Wiesen-Lieschgras wächst in ausdauernden lockeren Horsten, wird 30 bis 100 cm hoch und gehört zur Familie der Süßgraser. Der walzenförmige dichte Blütenstand ist 5 – 20 cm lang, 5 – 10 mm breit und mit stiefelzieherartig geformten kleinen Ährchen versehen. Der Blütenstand ist meist aufrecht, grau-bis blaugrün. Die Blätter sind hellgrün, rau und 3 – 8 mm breit.
Das Wiesen-Lieschgras kommt sehr häufig vom Tiefland bis ins Gebirge auf Wiesen, Weiden, an Wegrändern und in Wäldern vor. Es bevorzugt nährstoffreiche, mäßig feuchte, mittelschwere bis schwere Böden.
Erntezeit: Juni bis September
Alle Pflanzenteile sind unbedenklich und dürfen in größerer Menge verfüttert werden.

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Rotschwingel:

Rotschwingel wird gerne von den Wellensittichen angenommen. Es ist in unseren Breiten im Frühjahr und Sommer in der Natur zu finden.

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Wiesenfuchsschwanz: 

Der Wiesenfuchsschwanz (Alopecurus pratensis) blüht in Mitteleuropa von Mai bis Juli. Reife Samen kann man von Juni bis August ernten. Die Größe der Pflanze beträgt zwischen 30 und 100 Zentimeter, manchmal wird sie sogar noch größer. In der Blütezeit hängen bräunliche Pollenfäden an den Ähren. Dieser Tatsache hat das Wiesen-Fuchsschwanzgras seinen Namen zu verdanken.
Blühend und halbreif mögen viele kleine Ziervögel dieses Gras sehr gern, reife Samen werden hingegen meist nicht ganz so gern gefressen.

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Deutsches Weidelgras: 

Das Deutsche Weidelgras (Lolium perenne) blüht in Mitteleuropa von Mai bis Oktober, die reifen Samen kann man von Juni bis November sammeln.
Wellensittiche und viele andere Ziervögel mögen die Samen dieses Grases am liebsten im halbreifen Stadium.
Die Stängel dieser Grasart werden zwischen 30 und 60 Zentimeter lang und die Samen sind wechselständig angeordnet, also versetzt zu einander je links und rechts. Zu finden ist das Deutsche Weidelgras auf Wiesen und an Rändern von Wegen, es trägt auch den Namen Englisches Raygras.

 

 

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